Elektro-Einrad

Das Elektroeinrad stellt in der Elektromobilität sicherlich eine Besonderheit dar. Von der Geschwindigkeit und Reichweite bietet es aktuell noch keine Alternative zu herkömmlichen Transportmitteln. Auch der Transport von den täglichen Einkäufen dürfte schwer umzusetzen sein. Zusätzlich müsste eine Menge Überzeugungsarbeit geleistet werden, da die meisten Menschen sicherlich das gleiche Fahrverhalten wie bei einem klassischen Einrad erwarten, was eine Menge Balance, Koordination und Übung voraussetzt.


Bekannteste Beispiele für Elektroeinräder sind das U3-X von Honda, Ryno der Firma Ryno Motors und das Self Balancing Unicyle (SBU) der Firma Focus Designs. Laut den Herstellern soll das Fahren dieser Einräder relativ leicht und schnell erlernbar sein. Das hängt damit zusammen, dass die Vorwärts-Rückwärts-Balance vom Elektroeinrad übernommen wird. Realisiert wird dies bei den genannten Modellen durch eine ausgefeilte Sensorik. Rund 100 Mal die Sekunde überprüfen die Sensoren die Lage und korrigieren gegebenenfalls durch einen Gegenschub. Gelenkt wird durch Gewichtsverlagerung in die gewünschte Richtung.


Die Preise der drei Modelle sind noch relativ hoch. Das Elektroeinrad von Focus Designs liegt zum Beispiel bei 1.499,- US-Dollar. Das Ryno kostet sogar 3.500,- US-Dollar. Daher ist es bisher wohl nur für diejenigen interessant, die auf der Suche nach einem neuen High-Tech-Spielzeug sind. Es ist aber durchaus denkbar, dass das U3-X gerade aufgrund seiner Größe in der Zukunft beispielweise Messebesuchern als Transportmittel zur Verfügung gestellt wird.



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