Akkumulator



Akkumulator

Der Akkumulator bzw. Akku ist (ähnlich wie die Batterie) ein Energiespeicher, der einen Verbraucher ohne dauerhafte Verbindung zum Stromnetz mit Energie versorgt. Im Vergleich zur Batterie kann man einen Akku erneut laden und mehrfach verwenden. Die Lebensdauer ist jedoch nicht unbegrenzt und wird in Ladezyklen angegeben. Wie viele Ladezyklen erreicht werden, hängt vom verwendeten Akkutyp ab und kann stark unterschiedlich ausfallen.


Aufbau und Funktionsweise ist bei allen Akkus gleich

Jeder Akkumulator besteht aus zwei Elektroden, die in eine Elektrolytlösung eintauchen. Durch den Ladevorgang fließt Strom durch den Energiespeicher und löst bei den Elektroden eine chemische Reaktion aus. Wenn der Elektrolytlösung kein Elektrodenmaterial zur Reaktion mehr zugänglich ist, ist der Akku komplett geladen. Dem Energiespeicher kann dann so lange Strom entnommen werden, bis die umgekehrte chemische Reaktion nicht mehr stattfinden kann.


Die Effizienz der Akkus wird über die Energiedichte und den Wirkungsgrad bestimmt

Die Energiedichte gibt an, wie viel Energie ein Speicher pro Masse (Wh/kg) zur Verfügung stellen kann. Sie liegt je nach Akkuspeicher zwischen 30 und 210 Wh/kg. Der Wirkungsgrad bzw. Ladewirkungsgrad beschreibt hingegen das Verhältnis zwischen aufgewendeter und entnommener Energie. Dieser liegt zwischen ca. 60 und 95 Prozent. Ein weiterer wichtiger Wert ist die Amperestunde (Ah). Sie gibt Auskunft über die Energiemenge bzw. Nennkapazität, die ein vollgeladener Akkumulator abgeben kann. Diese drei Werte sind entscheidende Auswahlkriterien für den Einsatz und bestimmen maßgeblich den Preis der Akkus.


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