Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, handelt es sich beim i MiEV um ein abgasfreies Elektroauto von Mitsubishi Motors. Das Fahrzeugkonzept
entstand in einer Kooperation mit der PSA Peugeot Citroën Holding. Daher ist der Wagen technisch identisch mit den Modellen Citroën C-Zero und dem
iOn von Peugeot. Die Entwicklung begann im Oktober 2006. Nach dem Abschluss eines Entwicklungsprozesses mit über 500.000 Kilometern, wurde das
Elektroauto im Juli 2009 in Japan ausgeliefert. Seit Dezember 2010 ist der fünftürige Kleinwagen auch in Europa erhältlich.
Angetrieben wird der i MiEV von einem Permanentmagnet-Synchronelektromotor mit 49 kW (67 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 180 Nm. Die
Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Mit drei Vorwärtsgängen kann die Fahrleistung des Wagens gesteuert werden. In der Betriebsart
D stehen einem die vollen 49 kW zur Verfügung. Im Eco-Betrieb (19 kW) fährt man mit einem geringen Verbrauch und einer größeren
Reichweite. Die letzte Betriebsart B steht für Energierückgewinnung bei Bergabfahrten. Als Antriebsbatterie dient ein Lithium-Ionen-Akku im
Fahrzeug-Unterboden. Der Energiespeicher mit 16 Kilowattstunden erreicht im Eco-Betrieb eine Reichweite von 150 Kilometern. Die Aufladung erfolgt in
ungefähr sechs Stunden an einer normalen 230-V-Steckdose. Mit einer Schnellladestation (Dreiphasenwechselstrom) erreicht der Akkumulator in 30
Minuten 80 Prozent seiner Kapazität. Die Ausstattung umfasst unter anderem elektrische Außenspiegel und Fensterheber, Klimaanlage und Servolenkung.
Für die Fahrsicherheit sorgen mitunter ABS, Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie Seiten- und Kopfairbags. Eine gute Insassensicherheit wurde Anfang 2011
durch den ADAC nach einem Crashtest bestätigt. Trotz der üblichen Leichtbauweise bei Elektroautos blieb die Fahrgastzelle beim Frontal- und
Heckaufprall stabil.
Der Verkaufspreis liegt bei 34.990 Euro. Laut Angaben des Herstellers war die Anfrage gerade von gewerblichen Kunden zur Einführung des i MiEV sehr hoch.
Bis 2013 will Mitsubishi die Produktion auf 30.000 Autos pro Jahr steigern und dementsprechend den Preis für Privatkunden deutlich senken.